Doppelspende von Rotary Club und Nussbaum Stiftung

4000 Euro im Kampf gegen Altersarmut

Setzten gemeinsam ein Zeichen gegen Frauenarmut im Alter (v.l.): Bruno Gärtner (Nussbaum Stiftung), Gabriele Kimmich (Zonta Club Schwetzingen), Ursula Igel (Diakonisches Werk) und Margret Klein-Magar (Rotary Club Schwetzingen-Kurpfalz)

(jr). Die Freude war Gabriele Kimmich anzusehen. Und die Vizepräsidentin des Schwetzinger Zonta Clubs konnte sich gleich doppelt freuen, denn der von ihrem Service Club mitinitiierte Fonds zur Bekämpfung von Altersarmut bei Frauen wurde aktuell von zwei sozialen Institutionen der Region mit jeweils 2000 Euro bedacht.
Sowohl die St. Leon-Roter Nussbaum Stiftung als auch der Rotary Club Schwetzingen-Kurpfalz wollen mit dieser Zuwendung die gemeinsame Initiative der Zontians und des Diakonischen Werks Schwetzingen unterstützen. Im St. Leon-Roter Verlagshaus der Nussbaum Medien hatten sich Spender und Empfänger zur Übergabe der symbolischen Schecks getroffen.

„Projekt absolut sinnvoll“
Die Idee zur Aktion kam von Stiftungsgründer Klaus Nussbaum, für den es als aktives Mitglied und Past President des Rotary Clubs ein Leichtes war, auch seine rotarischen Mitstreiter von der sinnvollen Arbeit der Diakonie zu überzeugen. Rotary-Präsidentin Margret Klein-Magar erklärte: „Wir unterstützen das Projekt sehr gerne, weil wir es als absolut sinnvoll erachten.“ Vor allem Frauen, die aufgrund von Kindererziehung nicht berufstätig sein konnten, seien oft besonders betroffen von Altersarmut, hier möchte man helfen. „Frauen stecken oft zurück“, schildert Gabriele Kimmich die Situation vieler Frauen, die Unterstützung aus dem Fonds erhalten haben. Mit einem Teilzeit-Job sei die Versorgung im Rentenalter oft schlecht, hier bietet der Fonds „Altersarmut und Frauen“ schnell und unkompliziert Hilfe, wo behördliche Maßnahmen zu kurz greifen. Auch junge Frauen, die sich beruflich weiterbilden möchten, unterstützt der Fonds. Ein lobenswerter Ansatz, wie auch Margret Klein-Magar findet: „So entsteht Altersarmut gar nicht erst.“
Seiner Vorrednerin konnte sich auch Bruno Gärtner, Mitglied im Rat der Nussbaum Stiftung, nur anschließen. „Altersarmut – nicht nur bei Frauen - wird oft übersehen, das wollen wir ändern“, meint er. Die Ziele des Fonds seien für die Nussbaum Stiftung förderwürdig, denn man habe sich in den Statuten auf die Unterstützung regionaler Projekte festgelegt – das Projekt von Zonta und Diakonie sei ein ebensolches. Zu sehen, wo das Geld ankommt und hilft, ist ein grundlegender Aspekt: „Für mich als ehrenamtlich tätiger Mensch ist das die schönste Sache der Welt.“

„Am richtigen Platz“
„Mich freut es, dass diese Spende zu uns gefunden hat, sie ist am richtigen Platz“, meint Ursula Igel vom Diakonischen Werk Schwetzingen, und versprach, das Geld dazu einzusetzen, wo es gebraucht wird. Sie und ihre Institution sind federführend bei der Entscheidung über die Vergabe von Mitteln aus dem Fonds. Alle Anträge werden dort geprüft, die Bewilligung von Beihilfen erfolgt unbürokratisch.