Kleine mutige Räuber machen den Wald in Pfinztal unsicher

Jugend und BildungÖkologie

Was müssen gute kleine Räuber können? Dieser Frage stellten sich 20 Kinder aus Pfinztal am 8. August beim Besuch des WaldMobils der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). „Das kleine Räuber-Einmaleins“ hieß das Motto des Tages. Gesponsert wird dieser Ferienprogrammpunkt von der Nussbaum Stiftung. Sie unterstützt das Programm der Waldpädagogik der SDW, das Kita-Gruppen und Schulklassen für Aktivitäten in der Natur buchen können.

Treffpunkt war der Parkplatz am Obst- und Gartenbauverein Berghausen, von dort aus ging es in das nahegelegene Waldgebiet. Alle Kinder haben sich mit viel Ideenreichtum und Fantasie eingebracht. 

Spielerisch wurden die Kinder an das Gefühl eines echten Räuberlebens herangeführt. So testeten sie, wie schlau Räuber sind, indem sie sackhüpfend in zwei Gruppen Silberlöffel stehlen durften. An der nächsten Station war echter Teamgeist gefragt. Zusammen haben die Kinder einen erdachten Fluss durchquert und haben sich mit viel Mut gegen den Wasserwächter behauptet. 

Da sich Räuber auch selbst versorgen, durften die Kinder als nächstes im Wald nach Essbarem suchen. Im Anschluss wurde besprochen, welche Dinge tatsächlich brauchbare Nahrungsmittel sind. Richtig gute Stimmung kam im weiteren Spiel „Räuber und Gendarm“ auf. In mehreren Durchläufen konnten sich die Kinder wie echte Diebe fühlen, die sich gut verstecken müssen, um nicht gefasst zu werden. 

Mit viel Begeisterung bauten die Kinder in vier Gruppen kreative Verstecke, wie zum Beispiel ein Tipi, mit Materialien aus dem Wald. Bei jedem erfolgreichen Spiel haben sie sich ein Stück Baumscheibe erobert, die symbolisiert, welche Räubereigenschaft sich die Kinder erfolgreich angeeignet haben. Sie sind schnell, schlau, mutig, sollten sich auskennen und besonders gut verstecken können. Es war für die Kinder ein toller und spannender Sommerferientag im Wald, in dem sie auch einiges über diesen besonderen Lebensraum erfahren haben. 

Pfinztal2023