2.000 Euro für die Waldpiraten

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“

(sake). „Mut tut gut“ unter diesem Motto können krebserkrankte Kinder mit ihrer Familie im Waldpiraten-Camp der Deutschen Kinderkrebsstiftung nach einer anstrengenden Therapie neue Kraft und neuen Mut tanken. Das Waldpiraten-Camp öffnete 2003 seine Pforten und wird von den Elterngruppen zugunsten krebskranker Kinder mitfinanziert. Seit neun Jahren werden seitdem Wochenendseminare und Ferienfreizeiten für krebskranke Kinder und ihre Geschwister organisiert.

 

Was das Kinderherz begehrt

 

Ein Aufenthalt bei den Waldpiraten dauert in der Regel acht bis neun Tage. Das Camp am Rande des Heidelberger Stadtwaldes ist für maximal 46 Kinder ausgelegt. Geschlafen wird in Blockhütten, dazu gibt es einen gemeinschaftlichen Speisesaal, Gruppen- und Werkräumen sowie unzählige sportliche Aktivitäten wie ein Hochseilgarten, Reiten, Bogenschießen, Schwimmen oder Kanu fahren. Dabei sollen die Kinder und ihre Familie lernen wieder neuen Mut zu schöpfen, sich neuen Herausforderungen zu stellen und gemeinsam Kraft zu tanken.

 

Damit krebserkrankte Kinder sich weiterhin in dieser wundervollen Anlage erholen können, überreichte Pfarrerin Katharina Wendler, Mitglied des Nussbaum Stiftungsrates, zusammen mit dem Besuchsdienstkreis der evangelischen Kirche St. Leon-Rot, am 4. April einen Scheck im Wert von 2.000 Euro an die Deutsche Kinderkrebs-Stiftung zur Unterstützung der Waldpiraten-Anlage. „Wir wurden sehr herzlich empfangen und 90 Minuten lang durch das Gelände geführt. Es ist wirklich sehr beeindruckend, was hier für krebskranke Kinder und deren Geschwister angeboten wird“, berichtete Pfarrerin Wendler nach ihrem Besuch bei den Waldpiraten.