Spende an die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Friedrichstift

Geld wird für die offene Jugendarbeit dringend benötigt

(dyh). Über eine Spende in Höhe von 4.000 Euro konnte sich Beo Rauscher, Geschäftsführer der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Friedrichstift in Leimen, freuen. Am 18. Dezember überreichten Klaus Nussbaum und Bruno Gärtner von der Nussbaum Stiftung im Spiegelsaal des Leimener Rathauses einen Scheck zur Unterstützung der offen Jugendarbeit sowie der Schulsozialarbeit.

 

Im Beisein von Leimens Oberbürgermeister Wolfgang Ernst stellte Beo Rauscher das Konzept der Einrichtung vor, das darauf ausgerichtet ist, Kinder und Jugendliche „auf ihr eigenes Leben“ vorzubereiten. Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren, die aus schwierigen familiären Verhältnissen stammen, werden in Wohngruppen, WGs und zum Teil in Appartements auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet. In Kooperation mit Jugendämtern, Städten und Gemeinden werden die jungen Menschen in ihren verschiedenen schwierigen Lebenslagen pädagogisch und psychologisch unterstützt, um die Chancen für die eigene Lebensbewältigung zu erhöhen. Ziel ist die Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder der Beginn eines selbständigen und selbstbestimmten Lebens.

 

Ein wichtiges Arbeitsfeld stellt daneben der Bereich der Freizeitpädagogik dar. Und genau hier sollen die 4.000 Euro eingesetzt werden. Mit dem Geld soll die stark in Anspruch genommene Campingausrüstung des Friedrichstifts ersetzt werden. Für 2013 ist eine Kanu-Freizeit der Jugendlichen auf der Weser geplant, und dafür wird die Ausrüstung dringend benötigt.

 

Oberbürgermeister Ernst zeigte sich überzeugt vom Konzept der Jugendhilfeeinrichtung, die seit 1983 in Leimen beheimatet ist: „Ich bin wirklich begeistert vom Friedrichstift.“

Auch Klaus Nussbaum lobte die Einrichtung für ihre Arbeit. Er hatte sich bereits vor der Scheckübergabe ein Bild vom Friedrichstift gemacht und betonte die Wichtigkeit solcher Hilfsangebote.