1.500 Euro für den Ambulanten Hospizdienst der Kirchlichen Sozialstation

In schweren Stunden nicht allein

(bg) „Ich war anfangs ziemlich überrascht gewesen, als uns die Nachricht erreichte, dass die Nussbaum Stiftung dem Ambulanten Hospizdienst eine Spende in Höhe von 1.500 Euro übergeben will“, zeigte Beate Bikowski offen ihre Freude. Als „guter Engel“ und als Vertreterin der Nussbaum Stiftung war Pfarrerin Katharina Wendler in die Sozialstation Hockenheim gekommen, um Beate Bikowski, der Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes, und ihrer Stellvertreterin Martina Ackermann einen Scheck zu übergeben.

 

„Unser wichtigstes Ziel ist es, dem schwerkranken und sterbenden Menschen seine ihm verbleibende Zeit möglichst angenehm und schmerzfrei zu gestalten“, erklärte Beate Bikowski die Aufgabe des Hospizdienstes. Ohne freiwillige und ehrenamtliche Helfer geht im Hospizbüro im Liliane-Juchli-Haus in der Oberen Hauptstraße 47 in Hockenheim gar nichts. Insgesamt verfügt sie über einen Stamm von aktiven 37 Mitarbeitern. „Es ist nicht immer einfach, die Freiwilligen bei der Stange zu halten“, so Beate Bikowski. Deshalb wird die Spende der Nussbaum Stiftung in eine Fortbildungswoche investiert, um zu zeigen, dass der Hospizdienst zu seinen Mitarbeitern und deren Arbeit steht und sie unterstützt. Die Sozialstation Hockenheim und damit auch der Ambulante Hospizdienst sind für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft zuständig, die die Gemeinden Hockenheim, Reilingen, Alt- und Neulußheim umfasst. Auch das war ein wichtiges Merkmal für die Nussbaum Stiftung, hier mit einer Spende einzugreifen, weil so die Unterstützung einem weiten Kreis zu gute kommt, erläuterte Pfarrerin Wendler.

 

Die Hospizhelfer werden sorgfältig auf ihre Aufgaben vorbereitet, sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und leisten ihren Dienst ehrenamtlich und unentgeltlich. Einmal im Monat bietet die Sozialstation einen Gesprächskreis für Trauernde an.