2.500 € für Heimatgeschichte gespendet

„Gartenkunst und Rosenduft“ über den Gartenbaudirektor Friedrich Ries

Mitglied des Stiftungsrates, Bruno Gärtner (r.), hat anlässlich der Vorstellung des Buches „Gartenkunst und Rosenduft – Die Leidenschaften des Friedrich Ries aus Eichtersheim“ 2.500,- Euro an Bürgermeister Frank Werner (l.) übergeben
Mitglied des Stiftungsrates, Bruno Gärtner (r.), hat anlässlich der Vorstellung des Buches „Gartenkunst und Rosenduft – Die Leidenschaften des Friedrich Ries aus Eichtersheim“ 2.500,- Euro an Bürgermeister Frank Werner (l.) übergeben

Ein wichtiges Projekt abgeschlossen hat die Heckergemeinde Angelbachtal mit der Veröffentlichung des Buches „Gartenkunst und Rosenduft – Die Leidenschaften des Friedrich Ries aus Eichtersheim“. Bürgermeister Frank Werner lud hierzu am 25.11.2016 zu einer Feierstunde in den Bürgersaal des Rathauses.

 

Unterbrochen durch Beiträge der beiden Musikerinnen, gab der gebürtige Eichtersheimer Autor, Wolfgang Haaß, einige erstaunliche Erkenntnisse Friedrich Ries betreffend preis. „Zwei Jahre, nachdem er 1917 krankheitsbedingt in den Ruhestand gegangen war, sah Friedrich Ries sein Lebenswerk bedroht“, zitierte Wolfgang Haaß einen Leserbrief des ehemaligen Karlsruher Gartenbaudirektors, der ihm zufolge in der Fächerstadt nicht nur ein „Juwel des deutschen Stadtgartens“ geschaffen, sondern gleichfalls „neue Maßstäbe in der Gartenliteratur“ gesetzt habe. Weiterhin sei Friedrich Ries über zwei Dekaden hinweg Vorsitzender der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde gewesen, dessen Zweite Vizepräsidentin Dorothea Jungen im Laufe des Abend ein kurzes Grußwort sprechen sollte. Als weitere Errungenschaften Friedrich Ries‘ wurden die Mitbegründung der heute weltgrößten Rosensammlung (Europa-Rosarium Sangerhausen) sowie die Einrichtung zweier Rosarien in Karlsruhe genannt. „Die Rose galt ihm alles“, hatte die „Rosenzeitung“, so Wolfgang Haaß abschließend, in einem Nachruf an den 1927 Verstorbenen geschrieben.

 

Den Dank des Autors an die Gemeinde sowie insbesondere deren Hauptamtsleiter Diethelm Brecht für die graphische Gestaltung seines jüngsten Werkes gab der Bürgermeister an dessen ehemaligen Amtskollegen und Mitglied des Stiftungsrates der Nussbaum Stiftung (St. Leon-Rot), Bruno Gärtner, weiter. Denn er kam mit einer Spende in Höhe von 2.500,- Euro im Gepäck, die er zur Förderung der Heimatgeschichte im Namen der Nussbaum Stiftung überreichten durfte.

 

„Gartenkunst und Rosenduft – Die Leidenschaften des Friedrich Ries aus Eichtersheim“ ist als gebundene Ausgabe erschienen, umfasst 348 Seiten mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen und ist für 19,80 Euro im Bürgerbüro der Gemeinde Angelbachtal (Tel. 07265/9120-20; buergerbuero@angelbachtal.de) erhältlich.